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Pierre-André Gremaud
Häufige Fragen

Die Fragen, die sich vor einem Mandat stellen.

Fast alle betreffen ähnliche Fragen. Wie läuft die Zusammenarbeit ab, was umfasst ein Mandat, wer ist beteiligt und mit welchem Aufwand ist zu rechnen? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten.

Die Fragen nach Thema

11Fragen

Arbeiten Sie ausschliesslich im Tourismus?

Nein. Im Tourismus habe ich Destinationsorganisationen und das Marketing von Club Med Schweiz geleitet. Ausserhalb des Tourismus war ich für Marketing und Kommunikation von Automobilmarken verantwortlich und arbeitete in der Telekommunikation, in Kosmetik und Parfums sowie in der Hochschullehre. Fragen zu Positionierung, Angebot und Kommunikation stellen sich in all diesen Branchen, und ich gehe überall gleich vor. Was sich ändert, sind die Besonderheiten der jeweiligen Branche, die in die Arbeit einfliessen. Dazu gehört auch die Zahl der beteiligten Entscheidungsträger. Bei einer Destination oder regionalen Marke sind häufig mehr Akteure einzubeziehen als bei einem KMU.

Arbeiten Sie mit KMU?

Ja. Viele Dienstleister einer Destination sind KMU. Während sechs Jahren in Verbier arbeitete ich mit Beherbergern, Bergbahnen, Gastronomiebetrieben und Freizeitanbietern. Der Umfang eines Mandats hängt davon ab, was entschieden werden muss, nicht von der Zahl der Mitarbeitenden.

Befassen Sie sich auch mit der Arbeitgebermarke?

Ja. Die Arbeitgebermarke gehört für mich zur Gesamtmarke. Was eine Organisation als Arbeitgeber verspricht, muss zu dem passen, was Mitarbeitende tatsächlich erleben und wofür die Organisation insgesamt steht. Ich kann dieses Arbeitgeberversprechen im Rahmen der Markenstrategie mitentwickeln. Rekrutierungskampagnen oder Vergütungsmodelle gehören nicht zu meiner Arbeit.

Gibt es Mandate, die Sie ablehnen?

Ja, in drei Fällen. Ich übernehme keine reinen Umsetzungsmandate, etwa für ein Logo, eine Website oder eine Kampagne ohne vorgängige strategische Arbeit. Dafür gibt es sehr gute Agenturen. Meine Aufgabe ist, die strategischen Entscheide vorzubereiten. Ich übernehme auch kein Mandat, wenn auf Kundenseite niemand entscheiden und die Umsetzung voranbringen kann. Sonst bleibt die Strategie womöglich ein Dokument ohne Folgen. Verlangt ein Mandat Fachwissen, das ich nicht habe, sage ich das vor Beginn, statt es mir auf Ihre Kosten anzueignen. So kann ich die Qualität der Mandate sichern, die ich annehme.

Ihre Beratung ist noch jung. Worauf kann ich mich stützen?

Auf überprüfbare Fakten. Auf der Seite Expertise unterscheide ich klar zwischen den Ergebnissen aus meinen angestellten Funktionen und meinen selbständigen Mandaten. Deshalb beginnt die Zusammenarbeit mit einer Diagnose. Ihr Umfang ist klar begrenzt, der Betrag im Voraus bekannt, und Sie erhalten ein Dokument, das Sie beurteilen können, bevor Sie eine weitere Zusammenarbeit vereinbaren.

Braucht es für die Deutschschweiz und die Romandie unterschiedliche Markenstrategien?

In den meisten Fällen reicht eine gemeinsame Strategie. Es sind zwei Märkte, durch die Sprache und teils durch die Akteure, aber zu klein, um zwei Marketing-Mixe und deren Kosten zu rechtfertigen. Positionierung und Markenversprechen bleiben gleich. Wie das Angebot präsentiert wird, welche Botschaften im Vordergrund stehen und welche Kanäle genutzt werden, kann sich danach an Kunden und Wettbewerb der jeweiligen Region anpassen. Texte werden nicht Wort für Wort übersetzt, sondern für jede Sprache adaptiert. Und kein Bezug, den nur eine Seite des Röstigrabens kennt, etwa eine Persönlichkeit oder eine lokale Redewendung, darf die Botschaft tragen.

Wie lange dauert ein Mandat?

Das hängt von Ihrer Organisation ab. Für ein vollständiges Mandat sollten Sie mit etwa 2 bis 3 Monaten rechnen. Für die Diagnose allein sind es etwa 2 bis 3 Wochen zwischen dem Beginn der Diagnose und der Ergebnisbesprechung. Der Ablauf des Mandats und der Ablauf der Diagnose sind im Detail beschrieben.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Die ersten beiden Gespräche sind kostenlos. Die Diagnose kostet CHF 2’000 (CHF 3’000 bei einer Fusion oder einem Zusammenschluss). Keine Mehrwertsteuer, die Beratung ist nicht mehrwertsteuerpflichtig. Das Honorar der Begleitung hängt von ihrem Umfang ab. Nach der Ergebnisbesprechung erhalten Sie einen detaillierten Vorschlag mit der entsprechenden Offerte. Beginnt die Begleitung innerhalb von sechs Monaten, baut sie auf der Diagnose auf, ohne bereits geleistete Arbeit zu wiederholen oder erneut zu verrechnen. Die Einzelheiten finden Sie auf der Seite Diagnose.

Unser Budget muss von einem Gremium oder einer Versammlung genehmigt werden. Wie können wir es begründen?

Das ist bei vielen Organisationen mit mehreren Akteuren der Fall, und das Mandat ist darauf ausgelegt. Umfang und Preis werden vor Beginn der Arbeit festgelegt. Sie legen also eine im Voraus definierte Leistung mit bekanntem Preis vor. Die Diagnose liefert anschliessend ein Dokument, das Ihr Gremium lesen und beurteilen kann. Es zeigt die Feststellungen und ihre Quellen, die Prioritäten und deren Konsequenzen. Sie legen damit keine Vermutung, sondern eine nachvollziehbare Analyse vor.

Können Sie mit unserer bestehenden Agentur zusammenarbeiten?

Ja, und das ist oft die beste Konstellation. Ich arbeite mit Ihren Umsetzungspartnern aus den Bereichen Grafik, Medieneinkauf, Veranstaltungen und digitale Entwicklung zusammen. Eine Agentur kann besser arbeiten, wenn die Strategie entschieden und das Briefing klar ist. Ich ersetze Ihre Agentur nicht, sondern liefere ihr die Grundlagen, die sie für ihre Arbeit braucht. Mit einem anderen Berater für Markenstrategie arbeite ich dagegen nicht parallel, ausser wenn es um eine Zweitmeinung zu einer bestehenden Arbeit geht.

Wie viele Personen müssen teilnehmen?

Teilnehmen sollten die Personen, deren Mitwirkung notwendig ist, damit die Entscheide später umgesetzt werden können. In einem KMU sind das häufig zwei oder drei. Bei einer Tourismusdestination oder einem Gemeinwesen müssen sowohl die finanzierenden Akteure als auch diejenigen vertreten sein, die die Strategie umsetzen werden.

Sprechen wir über Ihre Situation.

30 Minuten, kostenlos, per Telefon oder Videokonferenz. Sie müssen nichts vorbereiten.